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Interview mit Dr. Debjani Ghosh

Interview mit Dr. Debjani Ghosh, lokale MGI Koordinatorin und außerordentliche Professorin vom National Institute of Urban Affairs in Neu-Delhi

Die Reduzierung der CO2-Emissionen ist ein sehr wichtiger Beitrag bei der Erhöhung der Resilienz von Städten. Ich hoffe, dass die Geschichte der drei Städte den Weg für mehr angewandte Forschung im globalen urbanen Szenario zur Eindämmung des Klimawandels auf lokaler Ebene ebnen wird.

F.: Bitte beschreibe deine Arbeit innerhalb des Projekts in drei Worten.

A.: Verwaltung, Koordination, Teamarbeit

 

F.: Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

A.: Ich arbeite an mehreren Projekten bei NIUA, daher gibt es eine Vielzahl von Aktivitäten, die meine Aufmerksamkeit erfordern. Gegenwärtig leite ich drei Projekte, die im weiten Sinne unter die Themenbereiche Urban Governance und Smart Data, Kapazitätsaufbau sowie Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel fallen.  

 

Ein typischer Arbeitstag ist geprägt von der Planung anstehender Arbeitsschritte, der Ausführung von Aufgaben, Stakeholder-Treffen, Interaktionen auf Ministerial- und Stadtebene sowie von Teambriefings und dem Austausch mit Projektpartnern. Da NIUA ein Think Tank auf politischer Ebene für die Regierung (Ministerium für Wohnungsbau und städtische Angelegenheiten) ist, besteht ein großer Teil der Arbeit darin, diese in allen städtischen Fragen zu unterstützen.

 

F.: Bitte erzähle von deinem Weg zum Projekt.

A.: Da das Projekt im Rahmen des deutsch-indischen Joint Agreements durchgeführt wird und NIUA das Ministerium für Wohnungsbau und städtische Angelegenheiten der indischen Regierung vertritt, hatte Fraunhofer India NIUA eingeladen, im Jahr 2018 am MGI-Projekt teilzunehmen. Da sich die Arbeit für das zunächst „Smart City Innovation Lab Kochi“ genannte Vorhaben mit meinen anderen Projekten in Kochi deckte, wurde ich Teil der Morgenstadt Global Smart Cities Initiative

F.: Von deiner heutigen Erfahrung aus gesprochen: Welchen Rat würdest du dir selbst zu Beginn des Projekts geben?

A.: Ich würde alle administrativen Verfahren im Zusammenhang mit der Verpflichtung der Partner im Stadtlabor abschließen, da dies eine entscheidende Komponente für die Operationalisierung des Projekts ist.

Wir hatten auch das Glück, dass das On-Site Assessment in Kochi im Januar 2020 sicher und erfolgreich durchgeführt wurde, bevor die Pandemie in einem so globalen Ausmaß ausbrach. In diesem Zusammenhang haben wir uns recht gut angepasst, ich würde mich vermutlich trotzdem mental besser auf die Regelung von Fern- und Heimarbeit vorbereiten und die Projektarbeit wahrscheinlich so anpassen, dass wir unsere Anforderungen effektiv im Online-Modus erfüllen können.    

  

F.: Was wünscht du dir für die Zukunft des Projekts?

A.: Für die Zukunft wünsche ich mir auf jeden Fall reibungslose bürokratische Abläufe auf lokaler Ebene. Es wäre großartig, wenn die technische Forschung und das Pilotprojekt sich gut in den lokalen Kontext von Kochi einfügen und wir in der Lage sind, die urbanen Lösungen auf andere Teile der Stadt oder sogar auf andere Städte in Indien und der ganzen Welt auszuweiten. Ich hoffe, dass dies ein Anfang für die künftige Zusammenarbeit und Vernetzung der Partner ist.

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